Freitag, 22. Juli 2011

sie leben den traum als wäre er real.

verstehst du, was ich sage? im hinterkopf seine stimme. wo bin ich? was tue ich? was ist passiert?
meine gedanken schweifen in weiter ferne. weit weg von hier. langsam komme ich wieder zu  mir. um mich herum sind unbekannte. ich komme auf die beine. von selber. ganz behände. als wäre nichts geschehen, sag ich zu den herumstehenden, lasst mich in ruhe. drei bleiben jedoch am fleck, ein vierter schreit nach mir. in der ferne höre ich seine stimme, gleich wird er mich an sich ziehen. anfangen mir was zu erzählen, die geschichten werden mich erschüttern. sind sinnlos, alles kommt wieder hoch, die lippen ausgetrocknet, ich falle wieder ins loch.
das zweite erwachen. alles ist weiß, erst ist mir kalt. dann wird mir heiß. ich fange an zu lachen. ein mann im weißen kittel fragt, wie geht es dir? sein name ist spittel, verrät er mir. ich lasse ihn wissen, mir geht es gut. raffe zusammen meinen letzten mut und frage, ist das ein hospital. und ist mein schaden sehr fatal?
weißt du noch irgendwas, höre ich ihn fragen. dazu kann ich ihm nichts mehr sagen. alles vergessen, die erinnerungen verschwommen. ich möchte was essen, er will gleich wiederkommen.
fragen überstürzen mich. mir wird einiges klar. ich muss träumen, hier ist doch nichts wahr.
die schwester kommt ins zimmer, sie kenne ich aber! sie sagt nie und nimmer, hör auf mit dem gelaber.
doch guckt sie nervös in mein gesicht, fässt kurzerhand über mich, nimmt eine spritze und sticht zu.
das ende des traums kommt im nu.
ich wache auf der straße auf. an eine häuserwand gelehnt. die beine ausgestreckt. alles war ein traum. doch auf der gegenüberliegenden seite sehe ich 3 menschen und einen am boden. ein vierter kommt auf die gruppe zugelaufen. ich wundere mich, stehe auf und laufe die straße hinunter richtung nach hause. alles ist gut.

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